Kombinierte Werkzeugbearbeitung

Erodieren und/oder Schleifen mit EINER Maschine

Seit 17 Jahren setzen Hersteller von Werkzeugen bei der Produktion erfolgreich das „Two-in-One-Konzept“ von WALTER ein. Doch was genau steht hinter diesem Konzept von WALTER, welches inzwischen auch von Wettbewerbern zu kopieren versucht wird?

Was ist das "Two-in-One" Konzept?

Aus produktionstechnischer Sicht bedeutet das „Two-in-One-Konzept“, dass Anwender auf ein und derselben Maschine Werkzeuge zu 100% erodieren (PKD) aber auch zu 100% schleifen (Hartmetall) können. Oder aber, und das ist einer der entscheidenden Vorteile, beide Bearbeitungsverfahren an ein und demselben Werkzeug einzusetzen, ohne zeitaufwändig auf eine zweite Maschine umspannen zu müssen. Dies ist insbesondere bei modernen PKD-Werkzeugen erforderlich und wirtschaftlicher, bei welchen der Rohling aus Hartmetall bereits mit gelötetem PKD versehen ist. Zu erodieren, zu schleifen oder beides in einer Aufspannung, bietet dem Anwender eine unschlagbare Flexibilität in der Produktion.

Auf den Two-in-One-Maschinen von WALTER können alle PKD-Werkzeuge aus allen Branchen bearbeitet werden. Egal ob für den Holzbereich, Automotive, Aerospace oder für Spezialanwendungen. Da der Einsatz von komplexen und modernen Vollkopf-PKD Werkzeugen stetig steigt wird auch die Forderung nach einer Kombinationsbearbeitung, Erodieren und Schleifen auf einer Maschine, immer größer. Diese Entwicklung sieht man bereits heute deutlich an den neuartigen PKD Werkzeugen, die zum Beispiel für die CFK-Bearbeitung in der Luft und Raumfahrt benötigt werden. Eine Kombi-Bearbeitung ist das einzige Verfahren derartige PKD-Werkzeuge effizient herzustellen.

Neue Maßstäbe mit FINE PULSE TECHNOLOGY

2016 wurde die „FINE PULSE TECHNOLOGY“ für alle „Two-in-One-Maschinen“ eingeführt, welche neue Maßstäbe in punkto Oberflächengüte, Kantenschartigkeit und Prozesssicherheit von PKD-Werkzeugen setzt. Hierbei wurde insbesondere der Generator als zentrales Element mit Potenzial erkannt und deshalb komplett neu konzipiert. Verbesserungen in der Erodiersoftware und an einer Vielzahl weiterer Einflussgrößen basierend auf dem Maschinendesign wurden im Rahmen der „FINE PULSE TECHNOLOGY“ ebenfalls optimiert. Den Unterschied zu den anderen im Markt verbreiteten Werkzeugen kann man sogar bei den gängigsten PKD-Sorten mit 10µm Körnung mit bloßem Auge erkennen.

So glänzt das auf einer „Two-in-One-Maschine“ von WALTER mit „FINE PULSE TECHNOLOGY“ produzierte Werkzeug an der Freifläche, ähnlich einem polierten (geschliffenen) Werkzeug. Auch grobkörnige PKD-Sorten, die bis heute im Markt nicht feingeschlichtet werden konnten, können durch die neue „FINE PULSE TECHNOLOGY“ feingeschlichtet und eine perfekte Oberflächengüte erzeugt werden. Teilweise können nun sogar ganze Schritte in der Fertigungskette ausgelassen werden, da die erodierten Werkzeuge nicht mehr nachgeschliffen bzw. poliert werden müssen. In 2017 wurde schließlich die Software HELITRONIC TOOL STUDIO um die Softwarelizenz „Erodieren“ erweitert, die nun die Werkzeuggestaltung insbesondere bei PKD-Werkzeugen noch einfacher und übersichtlicher macht.

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